Weltbaustellen Duisburg

Bemalte Hauswand mit Schriftzug "Global warming"

Lokale Kooperatonspartner: Kultursprung e.V. (Luise Hoyer und Klaus Brüggenwerth) und Exile Kulturkoordinaton e.V. (Angela Schmitz).

Als Schirmfrau konnte die TV-Autorin und Live Reporterin beim WDR Fernsehen Chadia A. Hamadé gewonnen werden.

An der Fassade Düsseldorfer Straße/ Ecke Mercatorstraße entstand vom 1.9. bis 6.10.17 ein haushohes Wandbild zu dem Ziel 13 "Klimawandel". Beteiligt waren die Künstler A.G. Saño von den Philippinen (der Kontakt war über die Philippinenpartnerschaf der Infostelle "Drite Welt" zustande gekommen) und dem Duisburger Graft-Künstler Robin Meyer. Die Kooperatonspartner hatten sich bewusst für einen jungen lokalen Künstler entschieden, um über ihn auch andere junge Menschen mit der Kampagne anzusprechen. A.G. Saño ist ein internatonal bekannter Künstler, der in den letzten Jahren weltweit zahlreiche politsche Wandbilder realisiert hat. Zudem ist er Umweltaktvist und setzt sich sowohl in seinem Land als auch bei internatonalen Veranstaltungen und Klimakonferenzen für den Klimaschutz ein.

Die Künstler konnten sich Ende März 2017 bei einer Malakton des Eine Welt Netz NRW im Rahmen der Weltbaustellen-Kampagne in Düsseldorf bereits kennenlernen. So konnten sie sich früh auf ein SDG-Ziel verständigen (Klimawandel) und ausführlich an einem Konzept arbeiten. Mit dem Platzhirsch-Festval am ersten September-Wochenende, einem Musik- und Kulturfestval in Duisburg auf und rund um den Dellplatz, begann die Realisierungsphase. Die Fassade konnte trotz zum Teil schwieriger Weterverhältnisse zum geplanten Ende am 6. Oktober fertggestellt werden.

Zu dem Wandbild gab es durchweg positve Rückmeldung. Einzelne sagten, dass sie vor der Malakton gar nicht gemerkt haten, dass dort ein Haus stand. Mit dem farbkräfigen Wandbild fällt das Haus nun sehr ins Auge. Menschen nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus anderen Teilen Deutschlands (auf Dienstreise oder in Urlaub in Duisburg), fragten, wie sie solch ein Projekt auch in ihre Stadt bekommen könnten. Innerhalb der Kunst- und Kulturszene und aus Richtung der Stadtverwaltung / Stadtpolitk gab es positve Aufmerksamkeit. Da einige Menschen aus dem Bekanntenkreis der Beteiligten die große Verbindungsstraße, an der das Haus liegt, selbst regelmäßig befahren, gab es gute Rückmeldungen über den hohen Aufmerksamkeitswert bei Vorbeifahrenden aus Nachbarstädten wie Oberhausen, Dinslaken und Düsseldorf (es gibt an der Stelle of Stau vor der Autobahnaufahrt bzw. an der Ampelkreuzung).

Des weiteren war die Zusammenarbeit und die Beteiligung von Schulen sehr gut, engagierte Lehrerinnen brachten sich intensiv mit ein. Dort fanden verschiedene kreatve Workshops zum Thema Klimawandel stat. Auch die Mieter des Hauses, an dem das Wandbild entstand, der Neukirchener Erziehungsverein, waren engagiert und interessiert und unterstützten die Koordinator*innen und die Künstler. So konnten die Themen Soziales und Umwelt in dem entwicklungspolitschen Projekt gut miteinander verbunden werden.

In Duisburg konnte ein gutes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt werden. Dazu gehörten im Einzelnen: Ausstellung SDG Wandbilder von 2016, Tape Art Akton beim „Ball der Solidarität“ der Cooperatve Duisburg, MuseumsSpaß Weltbaustellen, Tape Art Akton Weltbaustellen im Rahmen des Platzhirsch-Festvals mit Rundgang zu den Künstlern an der Fassade, Eine Welt Mobil zum Thema Klimawandel in der Globus Gesamtschule, Videoprojekt mit Schüler*innen der Globus Gesamtschule, Diskussion zum Klimawandel „Nach uns die Sintlut – der Klimawandel betrif uns alle“, Zwei Workshops Gestalten mit Müll zu den SDGs, Radiosendung „Nord-Süd-Blick“ der Infostelle "Drite Welt" im Bürgerfunk bei Radio Duisburg, Radiosendung „Dunkelweiß“ der freien Kulturszene im Bürgerfunk bei Radio Duisburg, Wandbilder in der Globus Gesamtschule und im Grammatkof, Eröfnungsfest der Wandbilder.

Das Presseecho war insgesamt gut. U.a. wurden nach der Pressekonferenz am 16. August das Konzept und die Vorstellung des Projekts insgesamt von 3 Zeitungen und dem lokalen TV Sender Studio 47 aufgegrifen und auch im Laufe des Malprozesses im September durch Tageszeitungen berichtet. Zwei jeweils einstündige Radiosendungen wurden zu der Kampagne im Lokalradio (Bürgerfunk) produziert und ausgestrahlt. Insbesondere gab es eine eigene WDR Reportage, welche die beiden Künstler während des Malprozesses portraiterte. Der 2:30 Minuten lange Bericht wurde am 16. Oktober in der WDR Lokalzeit ausgestrahlt. Die Quartalszeitschrif der Duisburger Wohnungsbaugesellschaf Gebag brachte einen doppelseitgen Bericht über den Duisburger Künstler und das Wandmalprojekt im Oktober.

Luise Hoyer, Klaus Brüggenwerth, Kultursprung e.V.

Angela Schmitz, Exile Kulturkoordinaton e.V.

 

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